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Kaufnebenkosten-Rechner: was beim Immobilienkauf oben drauf kommt

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Makler kommen zum Kaufpreis dazu – oft 9 bis 15 % mehr. Trag deine Eckdaten ein und sieh sofort, was der Kauf insgesamt kostet. Kostenlos, ohne Login.

Deine Eckdaten

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Grunderwerbsteuer-Sätze Stand 2025, Notar/Grundbuch/Makler als übliche Richtwerte – Einzelfall kann abweichen. Keine Steuer- oder Rechtsberatung.

Ergebnis

Grunderwerbsteuer
Notarkosten
Grundbuchkosten
Maklerprovision
Kaufnebenkosten gesamt
… in % vom Kaufpreis
Gesamtkosten (Kaufpreis + Nebenkosten)
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Grunderwerbsteuer nach Bundesland (Stand 2025)

Die Grunderwerbsteuer ist der größte Einzelposten und der einzige, der sich nicht verhandeln lässt. Entscheidend ist, wo die Immobilie liegt, nicht wo du wohnst. Zwischen Bayern und Nordrhein-Westfalen liegen 3 Prozentpunkte, bei 400.000 Euro Kaufpreis sind das 12.000 Euro Unterschied.

Bundesland Grunderwerbsteuer
Baden-Württemberg 5,0 %
Bayern 3,5 %
Berlin 6,0 %
Brandenburg 6,5 %
Bremen 5,0 %
Hamburg 5,5 %
Hessen 6,0 %
Mecklenburg-Vorpommern 6,0 %
Niedersachsen 5,0 %
Nordrhein-Westfalen 6,5 %
Rheinland-Pfalz 5,0 %
Saarland 6,5 %
Sachsen 5,5 %
Sachsen-Anhalt 5,0 %
Schleswig-Holstein 6,5 %
Thüringen 5,0 %

Der Rechner oben setzt den Satz deines Bundeslands automatisch, du kannst ihn aber jederzeit überschreiben. Fällig wird die Steuer wenige Wochen nach dem Notartermin, per Bescheid vom Finanzamt. Erst wenn sie bezahlt ist, gibt es die Unbedenklichkeitsbescheinigung, und ohne die trägt das Grundbuchamt dich nicht als Eigentümer ein.

Der Punkt, der die meisten Käufe kippt

Banken finanzieren in aller Regel den Kaufpreis, nicht die Nebenkosten. Die musst du aus Eigenkapital aufbringen, zusätzlich zu dem, was du ohnehin einbringen willst. Bei 400.000 Euro Kaufpreis und 12 Prozent Nebenkosten sind das rund 48.000 Euro, die vor dem Notartermin verfügbar sein müssen.

Deshalb lohnt es sich, mit den Nebenkosten anzufangen und nicht mit dem Kaufpreis: Sie bestimmen, welche Objekte überhaupt in Frage kommen. Wie sich der Kauf danach rechnet, zeigt der Renditerechner.

Häufige Fragen zu den Kaufnebenkosten

Was zählt zu den Kaufnebenkosten?

Die drei festen Posten sind Grunderwerbsteuer (je nach Bundesland 3,5–6,5 %), Notarkosten für Kaufvertrag und Grundschuldbestellung (~1,5 %) und Grundbuchkosten für die Eintragung (~0,5 %). Dazu kommt bei einem Kauf über einen Makler die Maklerprovision. In Summe liegen die Kaufnebenkosten meist zwischen 9 % und 15 % des Kaufpreises.

Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer in meinem Bundesland?

Sie reicht von 3,5 % (Bayern) bis 6,5 % (u. a. Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Saarland, Schleswig-Holstein). Der Rechner setzt den Satz deines Bundeslands automatisch – du kannst ihn oben jederzeit überschreiben.

Wer zahlt die Maklerprovision?

Seit dem Gesetz zur Teilung der Maklerkosten (Dezember 2020) darf der Käuferanteil an der Provision höchstens so hoch sein wie der Anteil des Verkäufers – in der Praxis meist eine hälftige Teilung, oft rund 3,57 % je Seite (inkl. MwSt.). Ohne Makler entfällt dieser Posten komplett.

Sind Kaufnebenkosten steuerlich absetzbar?

Bei einer selbstgenutzten Immobilie nicht. Bei einer vermieteten Kapitalanlage-Immobilie zählen sie zu den Anschaffungskosten und werden zusammen mit dem Gebäudewert über die AfA (Abschreibung) über die Nutzungsdauer steuerlich geltend gemacht – sie mindern also über Jahre die Steuerlast.